FC Offenbüttel II – SV Tensbüttel Röst 0:5 (0:1)

Wenn man das Ergebnis liest, dann geht man von einer ganz klaren Angelegenheit aus.  Das war es diesmal aber ganz und gar nicht. In der ersten Halbzeit ließen wir hinten so gut wie gar nichts anbrennen und hatte sogar ein Chancenplus gegenüber den Gästen zu verzeichnen. Bezeichnend, dass wir dann durch einen klaren Sonntagsschuss nach 18 Minuten in Rückstand gingen. Vollstedt traf aus 20 Metern den Ball mit einem irrsinnigen Unterschnitt , so dass dieser sich genau hinter dem zwei Meter vor dem Tor stehenden Keeper in die Maschen senkte – unfassbar. Beste Möglichkeit durch uns dann kurz vor der Halbzeitpause. Tim feuerte einen Gewaltfreistoß ab, denn Keeper Braesel gerade noch so über die Latte lenken konnte.

Hoch motiviert kamen wir dann aus der Pause. Mit guten Bällen auf die Halbpositionen kamen wir dann zwei Mal gefährlich vor das Tensbüttler Tor. Doch ein Treffer wollte uns scheinbar nicht gelingen. Beim dritten Mal gaben den die Gäste einen langen Befreiungsschlag ab – Harry schlug ein unglückliches Luftloch – Mampel auf und davon – 0:2 (54.Min.). Gerade als wir uns davon einigermaßen erholt hatten, dann der nächste Treffer. Man meinte einen vermeintlichen Abseitspfiff gehört zu haben – Rachut war der Nutznießer und schraubte das Ergebnis auf 0:3 (61.Min.). Wenig später war es dann erneut Rachut, der das 0:4 erzielte. Aus spitzem Winkel jagte er das Spielgerät mit Hilfe der Unterlatte in den linken oberen Giebel (63. Min.). Unfassbar – bei  SV schien heute vor dem Tor einfach alles zu gelingen. Dieses Glück hatten wir nicht. Nach toller Kombination von Schomacker und Jacobs wollte das Tor genau so wenig fallen, wie nach Niels sehenswerten Fallrückzieher. Auf mit weiteren Abschlüssen sollten wir kein Glück mehr haben. Immer hieß es Endstation Braesel – in meinen Augen Tensbüttels Bester an diesem Tag. In der Schlussminute erhöhte Dauphin dann sogar noch auf 0:5. Das fiel dann auch nicht mehr ins Gewicht.

Unglücklicher kann man eigentlich nicht verlieren. Individuelle Fehler kosteten uns das beste Spiel seit Wochen. Großer Einsatz und Kampf waren letztendlich vergebens. Jetzt hat man noch vier Spiele vor der Brust. Zwei davon gegen unsere Kellernachbarn. Mit sechs Punkten könnte man einen regulären Nichtabstiegsplatz erobern (auch wenn die Kreisgebietsreform mehrere Vereine vorsieht).

Jetzt gilt es nochmal alle Kräfte zu mobilisieren.

 

Stephan Hoffmann

 

Aufstellung:       Wohlers – Jacobs, Trede, H.Sievers – M.Block, Arps, Kühl, Werban, Hager – Schomacker, Todt

Reserve:             Eggers, F.Sievers, Kla.Krüger ( alle eingewechselt)