FC O – SV Hemmingstedt 1:1 (1:0) verschenkter Dreier

 

Es bleibt dabei; wir können gegen die Spitzenmannschaften nicht gewin-nen, obwohl wir vor allem in der ersten Halbzeit den Tabellenführer klar beherrschten. Mit einem flotten Offensivspiel setzten wir den Gegner unter Druck und hatten nach einer Wiedemann Ecke die erste Chance, doch der Schuss von P. Adria wurde vor der Linie geklärt (2. Min). Nach einem Konter versuchte es Voß mit einer Bogenlampe, doch Tw Vogler lenkte den Ball mit einer Hand über die Latte (11.). 2 Minuten später parierte der Oldie gleich zweimal; zunächst wehrte er einen Wiedemann Schuss mit dem Fuß ab und den 18 m Schuss von Adria hielt er sicher. Nur in einer Situation gestatteten wir den Hemmingstedter in Hz 1 eine Torchance, doch Martens köpfte knapp über das Tor (23.). Der längst fällige Führungstreffer fiel dann in Min 28; nach einem missglückten Abwehrversuch kam der Ball zu Wiedemann, der drängte nach innen und gegen den 16m Flachschuss war Vogler macht-los. Das hochgelobte Sturmduo, Krüger und Fiebelkorn, biss sich an unserer Abwehr immer wieder die Zähne aus und blieb chancenlos. Dafür hätten wir in Min 41 das 2:0 machen müssen, doch Jan Niklas Rimkus köpfte freisteh-end, nach einer Wiedemann Ecke, neben das Tor. So kam es wie es kommen musste, denn nach einem Solo von Krüger griff Eric Weyand zu unsauberen Mitteln und holte den Stürmer von den Beinen. Den fälligen Elfmeter ver-wandelte Treptow eiskalt (50.). Damit brachten wir die Gäste in die Spur, denn plötzlich spielten sie munter nach vorne und immer war es Krüger, der uns zu schaffen machte. Nach einem erneuten Solo flankte er maßge-recht in die Mitte, doch die Direktabnahme von Popp ging knapp daneben (63.) und nach einem Solo über den ganzen Platz fehlte ihm die Kraft und der Schuss ging  neben das Tor (67.) Wir kamen nicht mehr richtig ins Spiel und hatten Glück, dass ein Krüger Schuss noch von einem Abwehrbein ge-blockt wurde, ansonsten wäre das Ergebnis auf den Kopf gestellt worden (85.). Dennoch hatten wir in der Schlussphase noch zwei Möglichkeiten, aber erneut parierte Keeper Vogler einen Freistoß von Thomas Wiedemann glänzend (87.) und in der Nachspielzeit setzte sich Thomas gekonnt durch, doch der Flankenball war für den freistehenden Jürgen Voß einen Tick zu hoch. Eigentlich hätten wir den Sieg verdient gehabt, aber dann muss man die Chancen auch mal eiskalt nutzen.

So, jetzt ist erst einmal Winterpause und der FC O wünscht allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bericht: Rolf Kruse

Aufstellung: N. O. Rimkus – E. Weyand (64. Arps), J.N. Rimkus, Peters, Boie – Kle Krüger, Reiher (71. Eismann), Wiedemann, P. Kühl (82. Vollert), P. Adria – Voss

SG To/Lü II – SG FCO68/Tellingstedt 2:7 (0:3)

 

Letztes Spiel vor der Winterpause und Coach Ehlers gab noch mal zu ver-stehen, wie wichtig es ist mit einem Erfolgserlebnis das Jahr zu beenden. Volle Fokussierung war also angesagt. Erfreulich war schon mal die Perso-nalsituation. Mit ganzen 15 Leuten konnten wir zum Spiel antreten.Von Beginn an waren wir das bestimmende Team und kamen schnell zu 2-3 guten Möglichkeiten. Es sollte aber bis zur 18.Minute dauern bis uns Witte mit 0:1 in Führung brachte. Kurz darauf erhöhte Jacobs mit einem satten Abschluss auf 0:2 (20.Min.). So sollte es eigentlich weitergehen – denkste ! Unerklärlicherweise riss der Faden bei uns und die Gastgeber näherten sich unserem Tor immer mehr. Glücklicherweise war kurz vor der Pause der gut aufgelegte Witte nochmals zur Stelle und stellte auf 0:3 (45.Min.)Nach der Pause setzten wir schnell ein Zeichen. Schomacker traf zum 0:4 (50.Min.) – jetzt sollte eigentlich Schicht im Schacht sein. Doch die Gastgeber kamen heran. Comebacker Jörgens ( nach 4 Jahren Abstinenz ) foulte kurz vorm 16er. Am folgenden Freistoß war unser Keeper zwar mit der ganzen Hand dran – trotzdem landete er Netz. 1:4 Pietryga (56.Min.). Schnell stellten wir den alten Abstand wieder her. Der spielstarke Wandmaker netzte zum 1:5 (60.Min.). Im Anschluss folgte viel Leerlauf und es wurde plötzlich aggressiver auf dem Feld. Erst in der Schlussphase fielen wieder Treffer. Witte zum Dritten und zum 1:6 (80.Min.), Thedens nach einem Freistoß zum 2:6 (85.Min.) trafen. Den Schlusspunkt setzte dann Kevin Tessmann. Mit letzter Kraft umspielte er den gegnerischen Keeper und schob zum 2:7 (85.Min.) ein. Es fehlte die Kraft zum Jubeln.

Ein hochverdienter Sieg, der in erster Linie auf ein starkes Mittelfeld zurückzuführen war. Es war der erhoffte Lichtblick nach den letzten Wochen.                                                                            Stephan Hoffmann

Aufstellung:       Helm – Hoffmann, Bibow, Jörgens – Jacobs, Böhm, T.Tessmann, K.Tessmann, Wandmaker – Schomacker, Witte

SG FCO68/Tellingstedt – Merkur Hademarschen II 1:4 (1:3)

 

Coach Ehlers konnte aufgrund kurzfristiger Zusagen zu diesem Heimspiel ausnahmsweise mal wieder aus dem Vollem schöpfen und konnte sogar noch Altherrenspielern aus Offenbüttel absagen, die ihre Hilfsbereitschaft angeboten hatten. Doch es änderte sich nichts an den anderen Problemen der letzten Wochen. Es waren gerade mal 4 Minuten gespielt als Almous-tafa die Gäste in Führung brachte. Nur wenige Minuten später erhöhte Rühmann dann bereits auf 0:2 (13.). Wieder zwei frühe Gegentreffer – dies sorgte nicht unbedingt für Selbstvertrauen. Hoffnung schenkte uns jedoch der Anschlusstreffer durch Jacobs (23.) – schönes Tor. Wir bemühten uns jetzt redlich in der Offensive und hielten den Gegner damit auch vom Tor fern. Bitter, dass dann kurz vor der Pause der Abstand wieder auf zwei Tore anwuchs. Merkurs Toptorjäger Sieting erhöhte mit seinem 20. Saisontor !!! zum 1:3 (44.) Die zweite Halbzeit war dann…naja… erträglicher als die letzten. Durch die Hereinnahme von Susi auf die Liberoposition rückte Mo neben Tim auf die Sechs, so dass sich dort jetzt zwei spiel- und kampfstarke Spieler befanden. Dies gab unserem Spiel sichtbar Stabilität. Nur wurden wir in der Offensive nicht wirklich gefährlich. Die Gäste wurden zwar deutlich mehr gefordert, standen meistens aber sehr sicher ohne selber groß gefährlich zu werden. In der Nachspielzeit war es dann nochmals Sieting, der den Endstand herstellt – 1:4 (92.). Am Ende stand wieder eine verdiente Niederlage. Nach gutem Saisonstart baute die SG immer mehr ab. Am kommenden Freitag steht mit dem Gastspiel beim Tabellenletzten SG To/Lü II das letzte Spiel vor der Winterpause an. Ein vermeintlich schlag-barer Gegner. Leider trifft diese Einschätzung zuletzt auch immer wieder auf uns zu. Die Hoffnung ruht auf einen positiven  Saisonabschkuss.

Stephan Hoffmann

Aufstellung:     Helm – Böhm, Lühr, Bibow – Jacobs, Sievers, T.Tessmann, K.Tessmann, Witte – Schomacker – Eggers

Reserve:         Singh, Erdmann ( beide eingewechselt ), Sander

Berichte der Frauenmannschaften

FC O Frauen  I  –  Tura Meldorf III  2:1 (1:1)

Vor unseren Frauen kann man nur den Hut ziehen, denn es ist bemerkens-wert wie die Mannschaft die vielen Nackenschläge wegen der schweren Verletzungen wegsteckt und sich immer wieder berappelt. Gegen Tura zeigte das Team ein überlegen geführtes Spiel, aber mehr als das Füh-rungstor von Lisa-Marie Nottelmann (12.) sprang dabei nicht heraus. Wir ließen beste Chancen ungenutzt und fingen uns durch Trapp folgerichtig den Ausgleich (20.). Nach der Pause war es ein Spiel auf ein Tor und unsere Geduld zahlte sich spät aus. Katrin Johannsen zeigte sich für den Siegtreffer verantwortlich, denn ihr Freistoß von der linken Seite aus knapp 40 m, segelte an Freund und Feind vorbei und schlug im langen Eck genau im Winkel ein (80.). Am Ende war ein höherer Sieg  möglich, doch Hella Hadenfeldt und Lisa Nottelmann trafen nur die Latte und Vanessa Vehrs scheiterte mit einem Foulelfmeter an Torfrau Runge.

SV Merkur Hademarschen  –  FC O Frauen  I  0:0

Im Kreisligaspitzenspiel erkämpften sich unsere Frauen in Unterzahl einen verdienten Punkt. Beide Mannschaften hatten zwar Torchancen, aber die größte ließen Hella Hadenfeldt und Bente Bahl in Hz 1 liegen, weil sie sich nicht einig waren. Nach dem Platzverweis für Sarah Lemm (51.) wegen Schiedsrichterbeleidigung, war unser Team mehr auf Torsicherung aus. Mit einer Glanzparade hielt Thessa Evers uns im Spiel und in der 91. Minute hatten wir die Chance schlechthin. Hella Hadenfeldt lief alleine auf’s Tor zu, aber sie zeigte Nerven und schoss der Torfrau ans Bein. Tja, Abpfiff, kurz ärgern und weiter geht’s mit dem letzten Spiel  in diesem Jahr gegen den Heider SV II. Da haben wir noch etwas gutzumachen, aber ausgerechnet am Samstag fehlen Herzi diverse Spielerinnen.

Die Aufstellung bei Merkur: Evers – Haye, Vehrs, Lemm, Pukrop – Lange, Jana Dobelstein, Allenstein, Laura Lorenzen – Hadenfeldt, Bahl (36. Husen, 86. Kaja Dobelstein)

 

FC O Frauen II

3 Niederlagen in Folge kassierte unsere zweite Frauenmannschaft; 1:3 gegen Hennstedt (Tor: Ernecke), 3:1 in Goldebek (Allenstein) und 2:1 in Kropp (Ernecke). Scheinbar können unsere Frauen kein Kleinfeld (7er) spielen, denn bislang verloren wir viermal und spielten einmal Unent-schieden. Zwei Spiele haben wir im 9er Team gemacht und dabei kein Gegentor kassiert. 1:0 gegen St. Michel gewonnen und in Hennstedt 0:0. Leider haben wir kein Recht auf Großfeldspiele, denn die meisten Mann-schaften haben 7er Teams gemeldet und dann muss man sich anpassen.     Berichte: Rolf Kruse

Ostroher SC – FC O 2:0 (0:0)

 

Nicht immer geht die bessere Mannschaft als Sieger vom Platz. Mit einem Dreier hätten wir den Anschluss nach oben festigen können, aber nach der unglücklichen Niederlage ist der Zug nach oben abgefahren. Dabei hatten wir beim OSC alles selber in der Hand, doch wir nutzten unsere Chancen einfach nicht. Vor allem fehlte Jürgen Voß erneut das Glück im Abschluss. In Min 5 segelte seine Direktabnahme knapp am langen Pfosten vorbei ins Toraus und der 15 m Schuss war zu hoch angesetzt (14.). Dazwischen lagen 2 gute Chancen der Heimelf. Der emsige Kazmierski passte auf Klein, doch er scheiterte freistehend an Rimme (6.). Ebenso erging es Gieser, der nach einer feinen Kombination frei zum Schuss kam (12.). Danach erlaubten wir dem OSC keine weitere Torchance, aber leider ließen  wir unsererseits 3 klare Torchancen liegen. Wiedemann’s hohe Flanke verlängerte Klemens Krüger auf Voss, Jürgen zog aus Nahdistanz ab, doch Witte klärte für den geschlagenen Keeper Ehlers auf der Linie (26.). Mehr als einen 22 m Verzweiflungsschuss von Kröger hatte die Heimelf nicht zu bieten und sie konnten sich bei ihrem Tw bedanken, denn reaktionsschnell fischte er den Schuss von Voß aus dem Eck (44.) Eine Minute später war er allerdings machtlos; Vossi hatte ihn schon ausgewackelt, aber anstatt den Ball mit links ins Tor schießen, spielte er auf Wiedemann, doch der Schiri erkannte das Tor wegen abseits nicht an. Mit Wut im Bauch kamen wir aus der Kabine und schnürten den OSC in der eigenen Hälfte ein. Allerdings war das Spiel von vielen Fehlpässen geprägt und so fehlte oftmals der finale Pass. Nach einem Konter rettete Rimme uns gegen Altrock noch vor dem Rückstand (53.), aber danach hätten wir in Führung gehen müssen. Nach einer Ecke von Eismann kam Philipp Adria frei zum Kopfball, doch Ehlers parierte (62.). Ebenso entschärfte er den Schuss von Voss glänzend (65.) und dann kam es wie es kommen musste. Boie spielte einen Rückpass auf seinen Torwart, Rimme rutschte aus und der Ball fiel Kröger vor die Füße und locker netzte er ein (72.). Damit war der Spielverlauf auf den Kopf gestellt und nachdem Osewald einen Konter zum 2:0 nutzte (82.), war unsere Moral gebrochen. Diese Niederlage zum Rückrundenauftakt war völlig überflüssig, aber es zeigt uns auch, dass wir keine absolute Spitzenmannschaft sind.                       Rolf Kruse

N.O. Rimkus – E. Weyand, Peters, Dethmann, Boie (89. Magg) – Eismann, P. Adria (73. Reiher), Wiedemann, J.N. Rimkus, Kle. Krüger (79. K. Adria) – Voß

Klarer Sieg im Nachbarschaftsduell SG Eider – FC O 0:3 (0:0)

 

Mit fünffachem Ersatz gingen die Duchow Mannen das Derby in Wrohm an. Vor geschätzten 150 Zuschauern konnte man aufgrund unserer Personalnot nicht davon ausgehen, dass es eine relativ einseitige Begegnung werden würde. Unser Team ließ sich davon nicht entmutigen und übernahm sofort die Spielkontrolle. Nach 9 Minuten hätte die Partie schon entschieden sein können, aber zunächst schoss Thomas Wiedemann einmal rechts vorbei (2. Min) und einmal links vorbei (4.). Danach brachte Cedric Göttsche völlig freistehend einen Kopfball nicht im Tor unter (8.) und den Kopfball von Jürgen Voß hielt Keeper Lemke glänzend (9.). Von der Heimelf kam fast nichts, außer dass Brammer sich einmal über links gut durch setzte, aber letztendlich mit dem Ball ins Toraus lief (23.). Die beste Chance der SG vereitelte mit Quade der eigene Mann, denn Allers war frei durch, doch Quade verhinderte mit einem Stürmerfoul das Eingreifen von Tjark Dethmann (28.). Danach wurde es wieder ein Spiel auf ein Tor, doch wir trafen nicht ins Schwarze. Der Schuss von Alex Rupp hätte gepasst, aber ein Verteidiger blockte den Ball in letzter Sekunde (34.). Zudem zeigte Keeper Lemke 2 starke Paraden auf der Linie; zunächst war Klemens Krüger frei durch und auch den Schuss aus der  Drehung von Jürgen Voß meisterte der Tw stark (39.+41.). Nach der Pause belohnte sich unsere Elf endlich mit Toren. Nach einem Göttsche Einwurf kam der Ball zu Ruppi, der steckte die Kugel gekonnt durch und diesmal verwandelte Klemens Krüger eiskalt (51.). Im Gegenzug war Allers zu überrascht, dass der Ball plötzlich einschussbe-reit vor ihm lag und die Chance war dahin. Dafür half Keeper Lemke beim 2:0 tatkräftig mit, denn am Sechzehner wollte er Wiedemann austricksen, doch Thomas luchste ihm den Ball ab und traf ins verwaiste Tor(53.). Es ging munter hin und her, aber die SG traf einfach nicht, denn Quade war frei durch, doch Dethmann verhinderte in höchster Not den Einschlag (54.). Im direkten Gegenzug trat Wiedemann einen Eckball gefühlvoll vors Tor, aber Vossi köpfte freistehend daneben! Aber dann kam wieder der gut aufgelegte Wiedemann ins Spiel, denn Rupp spielte den Pass in die Tiefe und Thomas erhöhte eiskalt mit einem Schuss ins lange Eck auf 3:0 (57.). Danach schal-teten wir einen Gang zurück und erlaubten der SG 3 gute Chancen, aber Sönke Deuse schoss zweimal freistehend über das Tor (65.+82.) und Allers schoss freistehend daneben (72.). In der Schlussphase hätte Jürgen Voß die Heimelf abschießen können, aber er meinte es gnädig mit der SG und ließ 4 dicke Dinger liegen (76.,80.,84.und 86.). Am Ende war es egal, denn die SG war in diesem Derby einfach zu Torungefährlich und dann kann man auch nichts holen. So durften wir verdientermaßen den 3. Auswärtssieg in Folge ohne Gegentor feiern. Auf geht’s nach Ostrohe Jungs.        Rolf Kruse

Aufstellung: N.O. Rimkus – E. Weyand, Dethmann, Peters, Boie – Eismann, Kle. Krüger, Wiedemann, Göttsche (69. Kühl), Rupp (78. Reiher) – Voß

SV Hamweddel – FCO 68/Tellingstedt 7:2 (6:0)

Die zweite Mannschaft

Hallo liebe Fußballfreunde….Wir waren zum Flutlichtspiel in Hamweddel zu Gast. Es war aber einer dieser Tage, die einfach zum Vergessen sind und alles komplett in die Hose geht. Schon am Donnerstag stand das Spiel auf der Kippe, da wir nur 9 einsetzbare Spieler hatten. Verletzungen und „unbekannte“ Begründungen ließen den Kader schmelzen. Aber das sprach sich auch in Offenbüttel rum und es wurden Spieler rekrutiert, die sicher lieber den regnerischen Abend auf dem heimischen Sofa verbracht hätten. Daher hier erstmal ein dickes DANKE für die kurzfristige Unterstützung, das ist nicht selbstverständlich. So konnten wir uns doch mit 15 Spieler auf den Weg nach Hamweddel machen. Doch die gute Laune wurde um 19:30 Uhr erheblich gestört. Uns ereilte ein Anruf von der netten Dame, die jedes Wochenende wieder unsere Trikots in Schuss bringt. „Wollt ihr die Trikots gar nicht abholen?“. Nachdem der erste Schock verdaut war, musste ein Fahrzeug sich wieder auf den Weg nach Tellingstedt machen und unsere Rüstung holen. Pünktlich zum Anpfiff waren sie wieder in Hamweddel. Der Gastgeber gab uns noch 5 Minuten zum Aufwärmen und so konnte das Spiel um 19:45 endlich beginnen. Zum Spiel werde ich heute mal nichts schreiben und lege den Mantel des Schweigens drüber. Am Ende gewann der Gastge-ber verdient mit 7-2!!! Für uns konnte Sven Witte und Kai Adria die Tore erzielen. Eigentlich könnte man jetzt schmunzeln, aber mir ist nicht danach. Nun heißt es, sich in die Winterpause zu retten, um die letzten Wochen mal auszuwerten und dann den berühmten „Resetknopf“ zu drücken. Also nochmal alles in die letzten 3 Spiele investieren.

Ein Bericht der anderen Art von Gunnar Ehlers

FC O – ABC Wesseln 2:2 (0:2) tolle Moral

 

Von Beginn an stellten die Gäste unter Beweis, dass sie zu Recht ein Meisterschaftskandidat sind. Trainer Marc Duchow hatte sich für eine defensive Ausrichtung mit 3 Sechsern entschieden und dennoch bekamen wir zunächst kein Bein auf die Erde. Der Gegner spielte immer wieder schnell mit wenigen Kontakten in die Spitze und damit hatten wir Pro-bleme. Allen voran war es Dennis Papenfuß, der uns Kopfzerbrechen be-reitete und mit einem Doppelpack schoss er sein Team in Führung. Nach einem Flankenwechsel stand er abseitsverdächtig am Strafraumeck, nahm den Ball gekonnt mit und schlenzte die Kugel unhaltbar ins lange Eck (10. Min). In Min 18 hatten unsere Verteidiger ihn aus den Augen verloren und freistehend setzte er den Kopfball in die gleiche Ecke. Es brannte danach einige Male lichterloh in unserem Strafraum, aber ABC verschonte uns mit weiteren Toren. Unsere Offensivbemühungen endeten mit 2 Halbchancen; Kombination über Voß und Konnowski, dessen Flanke nahm Wiedemann auf, aber der Winkel war zu spitz und so ging der Ball ins Toraus (27.). In Min 33 schaltete Jürgen Voß nach einem Ballverlust am Schnellsten, aber sein Schuss war zu hoch angesetzt. Zur Pause wurde die Taktik verändert und schon lief es besser. Steilpass auf Wiedemann, doch Thomas schloss überhastet ab, anstatt quer zu spielen (48.) Im Gegenzug hätte Papenfuß alles klar machen können, aber Rimme hielt uns im Spiel indem er die 1 gegen 1 Situation für sich entschied. Das war das Alarmsignal für unser Team, denn fortan lief das Spiel nur noch in eine Richtung. Doch zunächst wollte der Ball einfach nicht ins Tor;  Wiedemann wuselte sich durch, doch der Schuss wurde geblockt (52.) und 3 Minuten später hatte Thomas den linken Torwinkel anvisiert, doch Tw Greinke lenkte den Ball mit den Fingerspitzen auf die Latte. In Min 58 war es dann soweit; Freistoß Wiedemann, Voß legte per Kopf quer und Lasse Peters schädelte den Ball ins Netz.  Wesseln kam nur noch sporadisch zu 2 Kontern, doch die waren brandgefährlich, aber Papenfuß verstolperte den Ball freistehend vor Rimme (64.) und beim 2. Mal grätschte Rimme ihm in höchster Not den Ball vom Fuß (70.). Uns lief so langsam die Zeit davon und nachdem Bockhorn den Sack nicht zumachte (Rimme hielt das Geschoss im Nachfassen-80.), mobilisierten wir die letzten Kräfte. Allerdings hatte Wiedemann heute einfach kein Schussglück, denn sein 25m Freistoß ging um Zentimeter am Tor vorbei und nach einem Alleingang scheiterte Thomas am Torwart. Das es am Ende doch noch zum Ausgleich kam, lag an Patrick Kühl. Zunächst hatte Pacco den Ball auf Rechtsaußen verdaddelt, aber er setzte nach, lief durch 3 Gegenspieler hindurch, passte auf Voß und im Fallen spitzelte Jürgen den Ball ins kurze Eck (92.). Vossi hat in dieser Saison einfach einen Lauf und dann gehen solche Bälle auch mal rein. Sicherlich war das Unent-schieden aufgrund des späten Tores etwas glücklich, aber dennoch hoch-verdient, weil wir in der 2. Halbzeit die klar bessere Mannschaft waren.                                               Bericht: Rolf Kruse

N.O. Rimkus – Arps (55. Kühl), Peters, E. Weyandt, Boie (86. Reiher) – Eismann, Kle. Krüger, J.N. Rimkus (46. Göttsche), Wiedemann,  Konnowski (75. Rupp) – Voß (65. Kühl)

Berichte der Frauenmannschaften

Kreispokalviertelfinale

FC O Frauen I  –  SV Neuenbrook/Rethwisch  0:3 (0:2)

Überschattet wurde das Spiel von der schweren Verletzung von Jasmin Kähler, die mit einem Kreuzbandriss ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Nach Meike Mischke, Kim Dobelstein die dritte Langzeitverletzte bei un-seren Frauen. Wir wünschen allen einen guten Heilungsverlauf. Quasi mit dem letzten Aufgebot boten unsere Mädel’s dem klassenhöheren Gegner einen tollen Pokalfight. Die Gäste zeigten sich aber ausgebuffter beim Verwerten der Torchancen und so legte Jule Mohr mit 2 Toren bereits bis zur Pause den Grundstein (36.+45. Min). Nach der Pause erzielte sie ihren dritten Treffer (55.) und so machte sich der Klassenunterschied am Ende deutlich bemerkbar.

Aufstellung: Evers – Kähler (18. Ruge), Vehrs, Johannsen, Lemm, Franssen, Haye (78. Haalck), Völker (40. Allenstein), Bahl, Jana Dobelstein, Laura Lorenzen

 

SG Sarzbüttel/Süderholm  –  FC O Frauen I  2:2  (0:0)

In der ersten Halbzeit neutralisierten sich beide Mannschaften und da beide Abschlussprobleme hatten, ging es torlos in die Kabinen. Nach dem Pau-sentee gab es viele Torchancen auf beiden Seiten und SG Torjägerin Kirsten Schmidt erzielte in Min 60 die Führung. Unsere Mädel’s mussten sich kurz schütteln, aber dann stellte Hella Hadenfeldt ihren Torriecher unter Beweis.  Mit 2 blitzsauberen Toren brachte sie ihre Mannschaft in Führung (77+83.). Unsere  Elf fühlte sich schon als sicherer Sieger, aber mit dem letzten An-griff – in der Nachspielzeit – rettete Maren Asmus den Punktgewinn (93.). Unterm Strich war es ein gerechtes Remis, aber aufgrund des späten Tores schon etwas glücklich für die Heimelf. Trainer Björn Herzog war aufgrund der vielen Ausfälle stolz auf seine Notelf, die sich teuer verkaufte.

Aufstellung: Evers – Haye, Vehrs, Johannsen, Lemm, Franssen, Pukrop, Suhr (20. Hadenfeldt), Bahl,  Laura Lorenzen (75. Allenstein), Henrike Lorenzen (28. Lange)

 

 

SG Hennstedt/Pahlen  –  FC O Frauen II 0:0

Ein gutes Spiel lieferten unsere Mädel’s in Hennstedt ab, aber am Ende wurden sie um den verdienten Lohn ihrer Arbeit gebracht. Das Trainerge-spann Herzog/Karstens war nicht gut auf den Schiedsrichter zu sprechen, denn 2 Tore wurden aberkannt, wobei nur der Schiri diese Sichtweise hatte. Zudem wurde ein Foulelfmeter nicht gegeben und eine gute Chance wegen nicht vorhandenem Abseits weggepfiffen. Die Spielerinnen hielten sich mit ihrem Unmut im Zaum und freuten sich am Ende über den Punktgewinn, wobei es eigentlich nur einen Sieger hätte geben dürfen.

Aufstellung: Evers – Lange, Kaja Dobelstein, Allenstein (70. Siehl), Ernecke, Suhr, Jordan (28. Ehlers), Haalck, Jautelat

Berichte: Rolf Kruse

FT Eintracht Rendsburg – FC O 0:4 (0:0)

 

Mit 7 Punkten aus den letzten drei Spielen ging man mit breiter Brust ins Auswärtsspiel nach Rendsburg. FT fand nach schwachen Saisonbeginn so langsam in die Spur und konnte 3 der letzten 4 Begegnungen für sich ent-scheiden. Mit Robin Grell stellten sie zudem den aktuell besten Torschützen der Liga. Man war also gewarnt. Nach gutem Beginn entwickelte sich jedoch ein sehr müder Kick. Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Das erste kleinere Ausrufezeichen setzte Janni Rimkus mit einem Schuss aus knapp 20 m, der aber genau in den Armen des Torwarts landete. Hinten ließen wir wenig zu. Lediglich bei einem Kopfball nach einer Ecke sowie einem Freistoß aus halblinker Position wurde es vor unserem Tor gefähr-lich. Die letzte gute Aktion vor der Pause hatte Wiedemann, der den Schuss allerdings am langen Pfosten  zu hoch ansetzte. In der zweiten Halbzeit kamen wir zunächst noch immer nicht in  Tritt. Nach einem Eckball hatten wir sogar etwas Glück nicht ins Hintertreffen zu geraten. Dann allerdings endlich der erlösende Treffer: Voß duselte sich im Mittelfeld durch und schickte Wiedemann auf Reisen. Der ließ sich die Chance nicht nehmen und schloß kontrolliert zum 0:1 ab (51. Min). In der Folge wurden die Hausherr-en müder und unsortierter. Nächste Chance Wiedemann über links, doch dieses Mal konnte der Torwart parieren. In der darauffolgenden Szene konnten wir dann den Deckel draufsetzen. Thomas, wer sonst, wurde von Voß geschickt, dessen Schuss parierte Torwart Wolf genau auf den Kopf von Kühl und der nickte ein (69. ). Auch unser Mittelstürmer konnte sich noch als Torschütze einreihen. Nach Ballgewinn im Mittelfeld schob Krüger den Ball auf Voß, der spielte Doppelpass mit dem Torwart und drückte die Mur-mel zum 0:3 rein (73.). Mit etwas mehr Kaltschnäuzigkeit wären in der Folge noch weitere Treffer möglich gewesen. Den Schlusspunkt setzte dann der bärenstarke Wiedemann mit dem 0:4 in der 89. Minute.                            Kein glanzvoller, aber ein verdienter Sieg. Vor allem zum Ende hin erwiesen wir mehr Puste als der Gegner. Mit 10 Punkten aus den letzten vier Spielen und einem Torverhältnis von 12:2 Toren erwarten wir am kommenden Sonntag mit Hochspannung den ABC Wesseln. ABC konnte ebenfalls 10 Punkte aus den letzten vier Spielen holen, schossen dabei jedoch eindrucks-volle 23 Tore. Man kann sich also auf einen hochkarätigen Gegner freuen.  Bericht: Klemens Krüger

Aufstellung: N.O. Rimkus – Boie, E. Weyand, Peters, Arps – Eismann, J. N. Rimkus, Wiedemann, Konowski (65. Krüger), Göttsche (65. Kühl) – Voß (78. Rupp)